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FBDi: Kreislaufwirtschaft jetzt gestalten!

PR Agentur Lorenzoni Artikel

Veröffentlicht von Beate Lorenzoni

FBDi setzt auf Digitalisierungsschub für nachhaltige Elektronik

©Bildrechte Shutterstock - Kreislaufwirtschaft (2237659137)

Der Fachverband der Bauelemente Distribution (FBDi) bewertet die Kreislaufwirtschaft als eine vielversprechende Chance, um die Versorgungssicherheit zu stärken und gleichzeitig Umwelt- und Klimaziele zu erreichen. Um sie aktiv mitzugestalten und digitale Lösungen zu ermöglichen, sieht der Fachverband die Elektronikbranche als einen der Hauptakteure.

„Wir stehen an einem Wendepunkt, aber wir haben die Technologien und das Wissen“, betont FBDi-Geschäftsführer Andreas Falke. „Jetzt kommt es auf den Willen an, diese Transformation konsequent voranzutreiben.“  

 

Der Wandel hin zur Kreislaufwirtschaft ist eine der größten Herausforderungen und zugleich eine entscheidende Chance für Europa. Denn die lineare Wirtschaftsweise ist nach wie vor tief in industriellen Prozessen verankert, und viele zirkuläre Lösungen sind noch nicht massentauglich oder wirtschaftlich skalierbar. Ein Grund dafür ist, dass Sekundärrohstoffe oft nicht in ausreichender Qualität oder Menge zur Verfügung stehen. Hinzu kommt, dass nicht alle Materialien recycelbar sind und bestehende Recyclingverfahren an ihre ökologischen und technischen Grenzen stoßen. Angesichts dieser Faktoren sowie geopolitischer Spannungen hält der FBDi ein Umdenken für dringend notwendig.

Um die Kreislaufwirtschaft in der Elektronikindustrie zum Erfolg zu führen, setzt der FBDi auf die Digitalisierung als zentralen Enabler. Sie unterstützt innovative Ansätze wie Sharing, Reparaturplattformen und Sekundärrohstoffmärkte, wodurch Ressourcen länger im Kreislauf gehalten werden. Die Erhebung und Überwachung relevanter Materialdaten ist komplex, dennoch essenziell, um kreislauforientierte Prozesse realisieren zu können und zu steuern.

 

Durchgängige Datentransparenz entlang des Produktlebenszyklus ist unerlässlich, um ökologische Produktwerte sichtbar zu machen und nachhaltige Geschäftsmodelle zu realisieren“, führt Falke aus. „Perspektivisch können wir unter anderem auch mithilfe von KI und digitalen Lösungen unsere Produktionsprozesse optimieren, langlebigere Produkte entwickeln und unsere Ressourcenabhängigkeit reduzieren, bevor die nächste, noch dramatischere, Abhängigkeit über Europa hereinbricht. - In Bezug auf Energie konnten wir bereits sehen, welche Konsequenzen dem Wirtschaftsstandort Europa drohen, wenn Wettbewerbsvorteile verloren gehen. Rohstoffe werden noch schwieriger zu ersetzen sein, und die Abhängigkeit kann hier nicht so einfach durch teurere Substitution gelöst werden. Diese essenziellen Abhängigkeiten könnten die Produktion in Europa unmöglich machen und die Marktteilnehmer zur Abwanderung zwingen.

Europa darf nicht noch einmal (fahr-)lässig wie ein Hasardeur alles auf ein Blatt setzen und hoffen, dass alles gut gehen wird. Wir sollten stattdessen ‘unser Dach decken‘, solange sich der Starkregen noch nicht mit den allerdunkelsten Wolken am Himmel ankündigt ...“ 

Über FBDi e.V.

Fachverband der Bauelemente Distribution e.V. (www.fbdi.de):

Der 2003 gegründete FBDi e.V. ist eine etablierte Größe in der deutschen Verbandslandschaft und bündelt die Interessen seiner Mitglieder aus der Distribution, die rund drei Viertel des Umsatzvolumens elektronischer Komponenten in Zentral-Europa (DACH) vertreten. Dabei überblickt er die gesamte Wertschöpfungskette der Elektronik.

Neben der Aufbereitung und Weiterentwicklung von Daten zum zentraleuropäischen Distributionsmarkt erzeugen Competence Teams zu wichtigen Themen der Regulatorik in der Elektronikindustrie (u.a. CE, Richtlinien und Verordnungen) eine hohe marktnahe Kompetenz. Diese qualifiziert den FBDi zum gefragten Partner für Politik, Elektronik-Hersteller und -Kunden.

Über die Mitgliedschaft im internationalen Distributionsverband IDEA erfolgt der Austausch mit anderen Verbänden auf europäischer Ebene.

 

Kontakt:

FBDI e. V., Andreas Falke, Geschäftsführer, Nassauische Str. 65 A, 10717 Berlin; Tel.: +49 174 / 8702 753; a.falke@fbdi.de

PR Agentur:

Agentur Lorenzoni GmbH, Public Relations, Landshuter Straße 29, 85435 Erding; Tel: +49 8122  55917-0, www.lorenzoni.de; Beate Lorenzoni-Felber, beate@lorenzoni.de

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