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Veröffentlicht von Manuela Markiewitz

Ebot und Bebot erklären, wie mehr Frauen in technische Berufe kommen könnten

Die Bewohner der Algorithmus Allee: Ebot, Bebot, Dr. Ki und Cookie
Die Bewohner der Algorithmus Allee: Ebot, Bebot, Dr. Ki und Cookie
 
Frauen fehlen!
In der Elektronik-Branche ist der Frauenanteil nach wie vor sehr gering, d. h. weit unter der Hälfte. Das ändert sich nur langsam. Diese Information ist inzwischen auch zu Ebot und Bebot aus der Algorithmus Allee durchgedrungen.

E: Du, Bebot, ich habe gehört, Mädchen müssen jetzt technische Berufe lernen.

B: Sie MÜSSEN diese Berufe nicht lernen, aber sie müssen WISSEN, dass solche Berufe auch eine Möglichkeit für Mädchen sind. Viele denken ja immer noch, dass es Berufe nur für Mädchen und Berufe nur für Jungs gibt.

E: Ist das nicht so?

B: Nein, eigentlich nicht. Junge Leute sollten Berufe erlernen in Bereichen, die sie interessieren, etwas, das sie gut können und gerne machen, ganz egal welches Geschlecht sie haben.

E: Wie meinst du das, Bebot?

B: Naja – nehmen wir die Industrie oder die Elektronikbranche: Da arbeiten viel mehr Männer als Frauen. Aber eine junge Frau aus Österreich hat vor kurzem Hüllen für elektronische Bauteile entwickelt, die sich biologisch abbauen und das reduziert unglaublich viel Plastikmüll. (siehe Beitrag Franzi Kerber) Das ist ein richtig wichtiger Beitrag für den Schutz unserer Umwelt und die junge Frau hat mit ihrer Erfindung tolle, internationale Preise gewonnen! Ihr Beruf heißt „Industriedesigner/Industriedesignerin“.

E: Also du meinst, es ist nicht wichtig, ob ein Mädchen oder ein Junge einen Beruf ausübt, sondern dass das jemand tut, der es richtig gut kann?

B: Ganz genau, Ebot. Und du siehst: Auch in der Industrie oder der Elektronikbranche gibt es für Frauen und Mädchen viel zu entdecken, zu erforschen und zu entwickeln!

E: Dr. Ki sagt, dass in der Industrie nur 15% Frauen arbeiten und in der Elektronikbranche sogar nur etwa 9 %. 

B: Vergiss nicht, dass du Dr. Ki immer fragen musst, woher er seine Informationen hat, bevor du sie wiedergibst! Aber ja, der Frauenanteil ist deutlich niedriger.

E: Was können wir dagegen machen?

B: Wir könnten die Mädchen neugierig machen! Schließlich sind auch Mädchen kleine Entdeckerinnen und kluge kleine Erfinderinnen…

E: Dann könnte man doch schon im Kindergarten damit anfangen. Die Kleinen könnten zum Beispiel einen Ausflug in ein Robotik-Labor machen anstatt in den Streichelzoo!!!!!!

Was hältst du davon? ????????

Unternehmen könnten vielleicht eine Art „Tag der offenen Tür“ für Kinder im Kindergarten- oder Grundschulalter anbieten und Kindern damit eine größere Bandbreite an Berufsbilden nahebringen. Es gibt unheimlich viele, richtig „coole“ Berufe, die aber außerhalb des „Mainstream“ liegen. Besonders weiblichen Kindern werden solche Berufe nicht oft genug vorgestellt.  

 

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