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Warum Star Wars ein Paradebeispiel für gelungenes Storytelling ist
Möge die Macht heute mit euch sein, verehrte Leserinnen und Leser. Denn am 4. Mai wird weltweit der Star Wars-Tag gefeiert. Aus „may the force…“ wurde irgendwann „May the 4th“, und Fans rund um den Globus feiern diesen Tag ausgiebig.
Nun ist Star Wars nicht nur eine populäre Filmreihe, sondern ein großartiges episches Erzähluniversum. Es kombiniert bewährte narrative Techniken und universelle Themen geschickt miteinander. Da hätten wir die klassische Heldenreise, das ewige Thema „Gut gegen Böse“, vielschichtige Charaktere, eine Portion Humor und eine tiefgreifende Erzählstruktur. Star Wars thematisiert grundlegende menschliche Bedürfnisse und Fragen und bleibt deshalb zeitlos. Es ist, kurz gesagt, Storytelling par excellence, denn es spricht sowohl das emotionale als auch das intellektuelle Bedürfnis der Zuschauer an. Die Saga unterhält nicht nur, sondern transportiert auch tiefere Werte und Ideen.
Womit wir den (Licht)-Bogen zur PR-Arbeit schlagen, die ebenfalls von einer guten Storytelling-Kompetenz lebt. Auch PR-Profis müssen die Geschichte einer Marke erzählen, um Emotionen zu wecken und die Zielgruppe zu binden. Starke Narrative können das Bild einer Marke oder eines Unternehmens prägen. So wie die Geschichten des Star Wars-Universums mittlerweile weit die über Filme hinausgehen- es gibt Bücher, eigene TV-Serien, Comics, jede Menge Merchandise-Artikel etc. -, können PR-Strategien ebenfalls über verschiedene Kanäle hinweg die Marke stärken.
Die Zerstörung des ersten Todessterns oder der Kampf der Rebellen gegen das Imperium sind Krisen, die von den Protagonisten gemeistert werden müssen. Wie können PR-Profis eine Marke in schwierigen Zeiten retten? Schnelles Handeln und durchdachte Kommunikation beispielsweise erschaffen Vertrauen oder bauen es zumindest wieder auf.
Treiben wir den Vergleich noch etwas weiter. Luke Skywalker, Han Solo oder Yoda sind gewissermaßen „Influencer“ in ihrem Universum. Ihre Taten und Worte haben Einfluss auf die "Kundschaft" (die Galaxie). Und selbst die Vertreter der dunklen Seite der Macht können inspirierend sein. Negative Aspekte oder Figuren können in der PR gezielt in der Kommunikation genutzt werden, um Emotionen oder bestimmte Narrative zu fördern.
Wir sehen also: Star Wars ist ein Paradebeispiel für gelungenes Storytelling, weil es emotionale Verbindungen schafft, eine starke Markenidentität aufbaut und weil die Geschichte über viele Jahrzehnte hinweg strategisch weiterentwickelt wird.
Also: Zückt heute eure Lichtschwerter (Laptop), startet den Millennium Falcon (Auto, Fahrrad, ÖPNV) und tretet eure Heldenreise an (Arbeitstag). Möge die Macht mit euch sein!