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Wie ein Quereinstieg in die PR gelingen kann
Der Wind dreht sich und der Fachkräftemangel verzieht sich allmählich doch. Was bedeutet das für Menschen, die als Quereinsteiger eine neue berufliche Herausforderung in der PR suchen? Zumal sich die Situation auch auf dem Arbeitsmarkt der PR-Branche in Richtung Arbeitgebermarkt verschiebt. Trotzdem kann das Umsteigen in einen anderen Beruf ein echter Game Changer sein. Warum und vor allem wie zahlt sich denn nun so ein Quereinstieg aus – für Arbeitnehmer und Arbeitgeber?
Gründe für einen Wechsel in die PR gibt es nach wie vor viele: Das könnte eine neue Sinnsuche sein oder die Feststellung, dass man sich beruflich noch einmal ganz neu aufstellen will. Dafür bietet die Öffentlichkeitsarbeit ein vielfältiges Aufgabengebiet mit Einsatzmöglichkeiten in nahezu allen Branchen und hält (immer noch) viele Karrieremöglichkeiten bereit.
Für Unternehmen kann sich die Entscheidung für Quereinsteiger ebenfalls durchaus lohnen, denn diese bringen frischen Wind und eine neue „Denke“ mit, können verstaubte Vorgehensweisen hinterfragen oder erstarrte Strukturen aufbrechen. Sie sind zwar FACHfremd, bringen aber meist viel wertvolles Wissen mit und sind in der Regel hochmotiviert.
Die Branche entwickelt sich gerade sehr, das heißt auch für manchen PR-Profi, seine Skills zu erweitern und / oder sein Portfolio anzupassen. Die Nachfrage nach wirkungsvoller PR ist immer noch gegeben, aber die Schwerpunkte variieren, so steht z. B. das Krisenmanagement derzeit hoch im Kurs.
Voraussetzungen für einen erfolgreichen Quereinstieg:
Arbeitnehmer:
- fachliche „Mitbringsel“ wie Kreativität, hohe Kommunikationskompetenz und Schreibtalent, evtl. bereits Erfahrung im Umgang mit Journalisten etc.
- hohe Lernbereitschaft
- Geduld und Ausdauer
- Verständnis für Technologie oder anderes Branchenwissen
Arbeitgeber:
- Bereitschaft, mehr Zeit und Kapazitäten in die Einarbeitung des Quereinsteigers zu investieren
- zusätzliche Kosten für externe Weiterbildungsmaßnahmen
- zeitliche Flexibilität bis der Quereinsteiger selbstständig arbeiten kann
Ganz besonders wichtig bei einem Quereinstieg ist die Bereitschaft, nochmal ganz von vorn anzufangen – auf der Karriereleiter und meist auch beim Gehalt. Bringt man die Voraussetzungen und die nötige Lernbereitschaft mit, erstreckt sich ein weites Feld an Möglichkeiten. Investieren alle Beteiligten - sowohl der Quereinsteiger als auch die, die ihn einarbeiten - ergibt sich eine win / win-Situation für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.