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Warum Dankbarkeit unser Wohlbefinden boostet
Wir leben in unruhigen Zeiten. Kriege, Krisen, Konflikte - da fällt es manchmal schwer, über den Tellerrand der Turbolenzen zu schauen, innezuhalten und auch einmal dankbar für das zu sein, was man hat. Rückblickend auf den Welttag der Dankbarkeit wollen wir genau das tun.
Wofür bin ich dankbar? Den meisten von uns fällt da sicher auf Anhieb einiges ein, sie werden sagen „Ich bin dankbar für die Menschen in meinem Leben – Familie, Freunde, liebe Kollegen. Für Gesundheit und dafür, dass ich in einem Land ohne Krieg leben darf. Dafür, dass ich etwas zu Essen habe, ein Dach über dem Kopf, eine Arbeit. Für Chancen und Lernmöglichkeiten, die mich voranbringen. Für die Freiheit zu denken, zu entscheiden und zu gestalten.
Dankbarkeit bedeutet aber auch, sich bei anderen zu bedanken, ihnen Wertschätzung entgegenzubringen. Das stärkt das Wohlbefinden – das eigene und das des anderen – und lässt Beziehungen wachsen. Eine kurze Notiz, ein positives Feedback, eine kleine Geste. Wenn uns Dankbarkeit begegnet, erzeugt das positive Emotionen wie Glück, Zufriedenheit, Wärme und Verbundenheit. Es gibt einen Motivationsschub: mehr Engagement, größere Bereitschaft zur Kooperation und weniger Konflikte. Ganz praktisch gesehen kann Dankbarkeit auch gesundheitliche Vorteile bringen: weniger Stress, besserer Schlaf und weniger negative Gefühle.
Vielleicht sollten wir auch im Job kleine Rituale daraus machen: Täglich eine kleine Pause einlegen zum Beispiel und dabei drei Dinge notieren, für die wir dankbar sind. Anderen hin und wieder eine handgeschriebene Botschaft zukommen lassen:
- „Danke, dass du das für mich erledigt hast…“,
- „Es bedeutet mir viel, dass du...“
- "Gut, dass du da bist!"